Monatsarchive: Mai 2004

von Bendis

Tonhalle, 15.05.2004

Es regnet Silberfilter

Am Samstag den 15.05.2004 war es endlich soweit. In Extremo gaben ihr Stell-dich-ein in der neuen Tonhalle in der Kultfabrik. Als Support hatten sie Eisbrecher im Gepäck, die mit ihrem hart-elektronisch-intensiv-Rock dem Publikum richtig einheizen sollten.

Mit dabei hatten Eisbrecher ihr langersehntes Album „Eisbrecher“. Da die Band sich um die ehemaligen Megaherzmitglieder Alexx Wesselsky (Gesang) und Noel Pix (Keybords, Gitarre) gegründet hat, ist es auch wenig verwundlich, dass ihr Sound auch noch sehr an ihr ehemalige Gruppe erinnert. Weiterlesen

von FloRi

Muffathalle, 8.04.2004

„Die Wut zu tanzen, die Tanzsucht im höchsten Grade“. So erklären die Berliner Musiker den Bandnamen auf ihrer Homepage. Und tatsächlich verübten die sieben Spielleute am Samstag ein Attentat auf die Kondition und Ausdauer ihrer Münchner Fans. Ohne Support angetreten, begeisterten Teufel und seine Mannen vom ersten Takt des Openers „Wieder Da“ bis zu den letzten Takten der Zugabe. Gleichermaßen ausgelassen tanzen Goths und Mittelalter-Fans, Rollenspieler in fantasiervollen Outfits und zahlreiche bunte Discohasen um die Wette. Im Vergleich zum Konzert in der Elser-Halle vor gut einem Jahr feierte eine insgesamt wesentlich buntere Masse. Auffällig war jedoch, dass die Halle -obwohl um einiges kleiner als die Location am Kunstpark – bei weitem nicht ausverkauft war. Weiterlesen

von Goten

Garage, 03.05.2004


Als Vorband traten die Flowing Tears auf. Die junge Band spielte anstaendiges Gothic Metal
und ihr gelang es, uns ca. 30 Leuten einzuheizen, bevor endlich die Band autrat, fuer die wir ja eigentlich gekommen waren.
After Forever treffen sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Die Saengerin singt Sopran und die Rhythmen sind sehr abwechslungsreich. Es gelingt kaum, 5 Minuten lang zu einem Dauerbeat zu bangen. Wer aber die Lieder kennt, konnte sich beim Konzert richtig austoben. Die Musik ist sehr satt und macht maechtig Druck.

Aufgrund der beengten Clubatmosphaere, glich der ganze Abend eher einem Privatkonzert in der eigenen Wohnung. Das, machte es zu einem einmaligen Erlebnis. Wie heissts in der Werbung fuer DSF? „Mittendrin statt nur dabei.“

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