Monatsarchive: März 2005

von Cassandra

30.03.2005 im Titanic City

So begab es sich nun, dass wir an einem verregneten Abend im März des Jahres 2005, am 30. um genau zu sein, in einen Club im Herzen Münchens (Schwabing) aufbrachen, um den holden Klängen einer Gruppe von Musikanten zu lauschen.
Nun ja… mit seichten Klängen war nicht viel, was uns da um die Ohren flog, war Gothic-Metal vom feinsten.

Aber beginnen wir von vorn. Weiterlesen

von Schwarzeheike

19.03.2005 in den Elser Hallen

Lange hatten wir drauf gewartet und lange war es ja schon angekündigt worden. Und fast genauso lange ging es dem einen oder anderen auch schon auf die Nerven, wenn man das Portal zu schwarzes München betrat: Cradle of Filth, präsentiert von Schwarzes München (unter anderem), gab ihr lang (!) ersehntes Konzert in einer der Elser Hallen. Pünktlich zur Tour haben sie ja noch eine Special-Edition zu ihrem neuen Album „Nymphetamine“ herausgegeben und nun wollten wir endlich sehen, was gepresst auf kleinen silbernen Scheiben recht vielversprechend geklungen hatte.
Teil 1: erste Enttäuschung Weiterlesen

von Schwarzeheike

Da heute ja bekanntlich das von schwarzes München präsentierte Konzert von Cradle of Filth in den Elser Hallen stattfindet (ich weiß, die Ankündigung hängt vielen schon zum Halse heraus…), ist es an der Zeit, einmal das neueste Album dieser Düster-Männer um Dani Filth unter die Lupe zu nehmen. Herausgekommen ist es allerdings schon vor einigen Monaten. Also, sehen und hören wir uns das ganze etwas genauer an.

Von außen: der Traum (fast) eines jeden Mannes. Eine Lady im Korsett dreht sich verführerisch zum Betrachter herum, um sie herum ein riesiges Flammenmeer. Rein optisch verspricht das Album sehr „heiß“ zu sein. Weiterlesen

von Schwarzeheike

Nein, das ist kein Rechtschreibfehler, sondern ein wohldurchdachter Titel des neuen Albums von den Schweden The Haunted. Das ist zwar schon seit dem letzten Jahr auf dem Markt, aber aus aktuellem Anlass könnte es interessant sein, zu wissen, was einen am Samstag Abend neben Cradle of Filth und Moonspell in den Elser Hallen noch erwartet.

Der Titel birgt die Worte Revolver und „evolve“, also entwickeln, was eventuell auf die Rückkehr des Sängers Peter Dolving und eine damit verbundene Weiterentwicklung hindeutet. Weiterlesen

von Schwarzeheike

Heißt es nun die verflixte siebente Platte oder alle guten Dinge sind sieben? Da Moonspell am Samstag (19.03.2005) zusammen mit Cradle of Filth in den Elser Hallen zu sehen und hören sein werden, sollte man das letzte, inzwischen 7. Album der Portugiesen einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Äußerlich präsentiert sich das Album genau so, wie man sich das einer Gothic-Metal-Band vorstellt. Schwarzer Hintergrund mit einem Schwarzweißbild eines Totenschädels, das ganze sehr stark kontrastiert. Dezent, fast unscheinbar sind Bandname und Titel platziert. Weiterlesen

von Schwarzeheike

am 13.03.2005 im Zenith in München

Mein erster Gedanke, als ich erfuhr, dass ich die Möglichkeit habe, Judas Priest live zu sehen, war: wow cool! Sofort hatte ich den Geruch von Leder in der Nase und den Sound eines zweirädrigen Kultobjektes aus den USA. Klar wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen, eine solche Kultband des Heavy Metal zu erleben, die schon mehrere Alben herausgegeben hatte bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickte. Noch dazu sind die harten Briten seit Juli 2003 wieder in der Originalbesetzung mit Frontmann Rob Halford und zudem seit 2 Wochen mit ihrem neuen Album „Angels of Retribution“ in der Musikwelt unterwegs. Welcher Grund sollte nun also noch dagegen sprechen, sich eine Show anzusehen, die in jeglicher Hinsicht eine Menge an Potenzial haben könnte? Weiterlesen

von Schwarzeheike

Eine ganz andere Art von CD präsentiert sich einem mit dem Projekt „Friendly Fire“ von Lennart. Erschienen ist diese Popumentary 2004.

Das Cover lässt einen einen Dokumentations-Film im Inneren vermuten. Das Format hat das einer DVD. Auf dem Cover ist eine Zeichnung von George W. Bush zu sehen, der die Freiheitsstatue umarmt, die dadurch einen sehr verzweifelten Eindruck auf den Betrachter macht. Im unteren Drittel des Covers kann man vor einer wehenden US-amerikanischen Flagge verschiedene Fernsehausschnitte betrachten, darunter ein brennendes Auto und Osama Bin Laden. Was erwartet den Hörer also? Weiterlesen

von el-Mar

Das Interview wurde am 7. März 2005 im Vorfeld des Konzerts im Atomic Cafe geführt.

SM: Hallo. Erstmal eine kurze Vorstellung von uns. Wir kommen von Schwarzes-München, einer Gothic-community hier in der Stadt mit etwa 5000 Mitgliedern. Wir hatten auf unserer Seite euer Konzert angekündigt und beworben, dann angefragt wegen eines Konzertberichtes und daraufhin hat die Plattenfirma uns angeboten auch dieses Interview zu machen. Leider ist mein Englisch nicht das allerbeste – ich hoffe, dass das kein Problem wird.

Amanda: Zur Not kannst Du auch die Fragen auf deutsch stellen – ich versteh das einigermaßen. Oder wir „mischen“ die Sprachen. (lacht) Weiterlesen

von el-Mar

am 7. März 2005 im Atomic Cafe

Euphorische Pressestimmen, die die Dresden Dolls u.a als „best band in Boston“ oder „most original act in ages“ bezeichneten und Vergleiche zu Kurt Weills genialen Songs der 1920er Jahre ebenso wie zu „PJ Harvey“, den „Violent Femmes“ und anderen Topacts hatten die Erwartungen hoch geschraubt.

So war das Atomic Cafe auch zum Bersten gefüllt und die Luft innerhalb kürzester Zeit zum schneiden dick, was der gespannt-guten Athmosphäre aber keinen Abbruch tat. Weiterlesen

von Schwarzeheike

am 21.02.2005 im Backstage

Es ist schon merkwürdig mit den Menschen. Kommen einheimische Bands in unsere schöne Landeshauptstadt, sind die Räumlichkeiten so gut wie leer, kommen finnische Gruppen in unsere Lande, dann hat man so seine Probleme, einen Platz zu finden, an dem man nicht erdrückt wird und trotzdem noch einen Blick auf die Bühne werfen kann. Was haben die Finnen denn an sich? Vor allem bei einer Band wie The 69 Eyes fragt man/frau sich das. Sie sehen nicht besonders hinreißend aus wie beispielsweise Madame Nightwish, sind mit oben ohne und Sonnenbrillen ein wenig zu „cool“ und Frontmann Jyrki 69 nuschelt beim Reden ins Mikrofon, dass man Angst haben muss, er isst es eventuell noch auf. Also, was ist es? Weiterlesen

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