Monatsarchive: Juni 2005

von Carraig & el-Mar

am 11.06.2005 in der Musikkantine Augsburg

Electric Ballroom Minimal Special – so stand’s auf dem Flyer. Minimal….was ist das?

Die Musik ist einfach, leicht zu erfassen: kein Kunstcharakter, sondern Klangprozesse, geplant oder spontan, sehr lang; wenig rhthm.-melod. Formeln in ostinaten Wiederholungen, jedoch nicht starr, sondern mit geringen Var. und weichen Phasenverschiebungen.

…so will’s das Musiklexikon und nennt als hörbarstes Beispiel die Kompositionen von Phillip Glass. Erfreulicherweise wurde es nicht ganz so kompliziert….. Weiterlesen

von Schwarzeheike

So, jetzt ist sie doch dran, die neue Platte von Cultus Ferox, die seit diesem Monat im Handel erhältlich ist. Dies ist nach „Wiederkehr“ und „Flamme des Meeres“ die dritte Platte der meeresorientierten mittelalterlichen Spielmänner. Wer sich erhofft hatte, auf dieser ein paar Stücke mehr zu finden, wird enttäuscht: es sind sage und schreibe 6 Stücke, von denen auf den ersten Blick 3 davon den selben Titel tragen, und eine Gesamtspielzeit von gut 24 Minuten. Eine Single? Jedenfalls ist sie nicht als solches deklariert.
Die Männer mit der „wilden Lebensart“ haben sich Mühe gegeben, eine CD zu kreieren, die zumindest optisch einiges hermacht. Weiterlesen

von Cassandra

Sommerliche Temperaturen laden momentan ja eher zum gemütlichen Beisammensitzen im Biergarten oder entspannten Grillabenden ein. Man schwitzt bereits beim Nichtstun und dementsprechend lockte uns die Vorstellung, den Abend mit etlichen anderen Schwarzgekleideten in einer geschlossenen Räumlichkeit zu verbringen, eher weniger. Dennoch wollten wir uns den Auftritt der amerikanischen Electro-Goth-Band The Crüxshadows am 26.06.2005 in der Augsburger Kantine nicht entgehen lassen. Weiterlesen

von Werwoelfin

Tollwoodkonzerte sind ja immer was ganz tolles. Neben der musikalischen Untermalung darf man die Exotischsten und Normalsten auf einem Fleck betrachten. Schön. Klingelgruftis mit wallenden Röcken oder Leinenklamotten. Selbstgenäht, gekauft oder gefunden, die Ökos und hardcorefans tummeln sich und verbringen inmitten von all den Faun und/oder Schandmaulbegeisterten einen Abend voller Tanzmusik.
Und was haben wir uns nicht alle eine Open Air Bühne gewünscht… Weiterlesen

von Schwarzeheike

am 16.06.2005 in der Olympiahalle, München

We sold our soul…

„for rock’n’roll“, das war und ist vielleicht immer noch das Motto der vier Düstermänner, die ursprünglich aus Birmingham kamen, um die Welt ein wenig zu erschrecken. Black Sabbath sollte nach München kommen? Keine zweimal musste man mir das sagen, denn wann sieht man schon mal alte Männer in schwarzen Klamotten auf der Bühne, die seit Ende der 60er Jahre immer wieder für Furore gesorgt haben? Und übrigens, wie lange es Frontmann Ozzy Osbourne noch macht, schien für mich auch fraglich. Bis zu jenem Abend… Weiterlesen

von Carraig und el-Mar

03. – 05.06.2005

Deutzen….irgendwo im Dreiländereck Thüringen, Sachsen und Anhalt….mitten in der Nacht….wir, im wahrsten Wortsinne, planlos….kein Mensch auf der Straße….doch, da, eine Gruppe Jugendlicher, bunt….Fragen kostet nix….

….und so sind wir dann, dank einer freundlichen Fahrrad-Eskorte, gerade noch rechtzeitig zum Beginn des offiziellen Teils am Veranstaltungsort angekommen. Ein kurzer Blick in die Runde: Uiii fein, kein Lack, keine Rüschen, kein Pannesamt, dafür Waver und Iros in allen Farben und Größen. Hier sind wir richtig. Weiterlesen

von Schwarzeheike

08.06.2005 im Zenith im Münchner Norden

Auf halbem Weg zum Zenith fiel es uns siedend heiß ein: wir hatten ein wichtiges Utensil vergessen, mit dem wir uns den Abend ein wenig schöner machen hätten können – die Ohrenstöpsel! Nun ja, jetzt waren wir schon mal so weit gekommen, da wollten wir keine Spielverderber sein und sagten uns, dass es so laut auch nicht werden würde. Leider voll daneben, das Konzert von System Of A Down sollte eines der lautesten werden, das meine armen Ohren bisher zu hören bekommen hat. Weiterlesen

von Martin

Bereits einige Tage vor dem Veröffentlichungstermin haben wir die Gelegenheit bekommen uns das neueste Werk von Lacasa del Cid genauer anzuhören. Carsten Klatte stellt seine Solofähigkeiten (als Gitarrist, Songschreiber, Sänger und Multiinstrumentalist) in diesem Solo-Longplayer eindrucksvoll unter Beweis.

Bekannt ist er vielen bereits aus früheren Zeiten: in den Neunzigern arbeitete er mit Sungod und Cassandra Complex, später zupfte er bei Goethes Erben, Girls Under Glass und Project Pitchfork die Saiten, zuletzt spielte er dann in der Live-Besetzung von Wolfsheim. Die Instrumente wurden – bis auf die Drums von Achim Färber (Projekt Pitchfork) – komplett von ihm selbst gespielt. Weiterlesen

von Celticvision

Im Zeychen der Zeyt machte ich mich am 10. Juni gegen 21 Uhr ins Titanic City auf um mir die Live Präsentation der gleichnamigen Cd von Van Langen anzusehen.

Verwunderlicherweise erst recht leer, füllte sich bis zum Konzertbeginn um ca.22 Uhr 15 das Titanic City in Schwabing sichtlich und blieb dennoch im überschaubaren Rahmen. Aber wie konnte ich später Marcus van Langen entlocken: Lieber weniger Puplikum, dafür bessere Stimmung, lieber klein aber fein! So bewahrheitete es sich auch: Weiterlesen

Festivals 2016

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