Monatsarchive: September 2005

von FloRi

Alabamahalle, 25.9.2005

Vier Shows ihrer aktuellen Kaskade-Tour mussten die Hamburger Project Pitchfork bereits im Vorfeld der Tour absagen. Probleme mit den Veranstaltern, den geplanten Locations oder einfach die mangelnde Nachfrage seitens der Fans wurden hierfür als Gründe angeführt. Umso erfreulicher, dass der Gig in der Alabamahalle wie geplant am vergangenen Sonntag stattfinden konnte. Zwar hatten sich auch in München nicht gerade viele Szenegänger und Sympathisanten versammelt, doch der Spielfreude um Fronter Peter Spilles konnte dies keinen Abbruch tun. Weiterlesen

von Angelazrael

Und wieder einmal schafft es eine finnische Band, sich langsam in die deutschen Charts einzuschleichen. Mit ihrer hier in Deutschland aktuellen Debütsingle „The Moment Of Our Love“ und dem ersten Album „‚War of Love“ erreichten NEGATIVE in Finnland Goldstatus, das aktuelle Album „Sweet & Deceitful“ (produziert von TT Oksala: H.I.M, The 69 Eyes, Lordi) bereits Platin.

Um zu sehen, ob sie auch bühnentauglich sind, machte ich mich am Mittwochabend auf den Weg ins New Backstage. Weiterlesen

von Martin, Cassandra und xSpikex

Wir haben die Gelegenheit genutzt und Bruno Kramm vor seinem Einsatz als Gast-DJ im Nerodom zu einem Interview über sich selbst und zu Das Ich gebeten.
Martin: Wie seid ihr auf den Namen „Das Ich“ gekommen?

Bruno: Es ist natürlich extrem lange her, auf den Namen sind wir vor knapp 18 Jahren gekommen, da waren wir noch etwas jünger und unerfahren im Finden von Namen. Nichtsdestotrotz glaube ich waren wir nicht doof, wir wollten nämlich einen Namen, der musikalisch alles abdecken kann.
Also sprich, wenn du dich irgendwann wandelst und auf die Idee kommst Free-Jazz zu machen, dann könnte man trotzdem mit dem Namen „Das Ich“ noch weitermachen, während, wenn du zum Beispiel „Front 242“ heißt, dann ist man mit dem Namen doch relativ festgelegt. Weiterlesen

von Schwarzeheike

Nachdem mittlerweile sogar schon die Medien die neue Apoptygma Berzerk Single “In this Together” für sich entdeckt haben (derzeit als musikalische Untermalung zu Filmankündigungen) und bald das o.g. Album der Norweger um Stephan Groth erscheinen wird, dachte ich, dass es mal an der Zeit ist, ein wenig vorab zu testen, ob Apop nun doch wieder in die Gothic-Szene oder immer noch in die Techno-Szene (die Grenzen sind ja so fließend) gehören. Oder ob sie am Ende vielleicht im Zuge der allgemeinen Gothisierung (EBMisierung?) des Musikmarktes auf Mainstream-Schienen fahren. Weiterlesen

von Angelazrael

am 2.9.2005 im Circus Krone

Lange 2 Jahre, wenn man das Best of Album von 2004 „and love said no…“ mit 2 unreleased Tracks nicht mitrechnet, ließen HIM mit dem neuen Album auf sich warten. Neugierig was die neue Scheibe zu bieten hat steuerte ich am Freitag Abend Richtung Circus Krone.
Nach dem Betreten der Konzerthalle, in der man übrigens von der Arena aus eine sehr gute Sicht auf die Bühne hatte, war ich erstaunt, sehr wenige Bravo Grufties vorzufinden. Umso mehr verwunderte es mich, doch etliche Männer Ende 20 anzutreffen. Männer hören ja bekanntlich kein HIM. Weiterlesen

von Fabi

ElectroFans hier Funker Vogt kommen… Melden uns in Ihrem Funkkreis zurück.

So könnte der Funkspruch lauten, mit welchem sich die Jungs von Funker Vogt mit ihrem fünften Album zurückmelden.
Die alt bekannten Themen: Bundeswehr – Militär – Krieg finden sich in diesem Album wieder, doch auch Themen weit ab von Krieg halten Eingang auf der Navigator.
Der Name Funker Vogt entstand durch einen Freund der Band, welcher bei Gründung der Band als Funker bei der Bundeswehr diente. Der Name wurde richtungsweisend für die Thematik der Band. Auch auf der Navigator dominieren Krieg und Endzeitphantasien die textliche Ebene. Weiterlesen

von Schwarzeheike

Am 17.08.05 im New Backstage

Juhu, endlich wieder ein Konzert in München dachte ich mir, und noch dazu eines, bei dem es bestimmt nicht langweilig werden würde. Denn die mittlerweile legendäre Gruppe Skinny Puppy rund um Sänger Nivek Ogre wollte uns mit ihrer recht absonderlichen Bühnenshow beglücken. Gespannt darauf, wie viele Liter Kunstblut uns diesmal um die Ohren spritzen würden, zogen wir los.
Auf der Bühne fanden wir einen seltsamen Aufbau mit, so schien es uns Frischhaltefolie umwickelt, im Hintergrund eine Riesenleinwand und wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass Skinny Puppy mittlerweile kein unbeschriebenes Blatt mehr sind, im Backstage recht wenig Gäste. Weiterlesen

von Carraig & el-Mar

Am Samstag, 27. August fand in der Augsburger Kantine ein Festival elektronischer Musik der besonderen Art, mehr oder weniger fernab massentauglichen Mainstreams statt. Der Pagan Organization ist es dabei gelungen, vier Acts auf die Bühne zu bringen, die in ihrer musikalischen Darbietung unterschiedlicher nicht hätten sein können – und sich doch zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügten. Weiterlesen

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