Monatsarchive: Juli 2006

von Carraig

„Fantasie in Rot und Silber
und das Libretto des geistlosen Minnesängers“…

…so ein eingedeutschter Songtitel vom „The astonished eyes of evening“-Album von Cinema Strrange. Ein Text mit wahrlich dadaistischen Qualitäten – und ein guter Hinweis, was dieser Abend bringen sollte…

Es ist sicher nicht die dankbarste Aufgabe, für eine Ausnahmeerscheinung wie Cinema Strange zu eröffnen – vor allem, wenn die Backofentemperaturen fast alle Besucher so lange wie möglich an der noch halbwegs frischen Luft hielten…..so war es das Schicksal der beiden Supportbands, vor mehr oder weniger leerem Haus (abgesehen vom jeweils eigens mitgeführtem Freundeskreis…) zu spielen. Weiterlesen

von Werwoelfin

Für alle, die Kaltenberg nur als Stätte des Ritterturniers kennen, sei hier kurz angemerkt, dass im Jahre 2004 zum ersten Mal eine Gauklernacht stattfand. Damals war der Anlass das 25jährige Jubiläum der üblichen Veranstaltung. Die Nacht war wohl so erfolgreich, dass man sich dazu entschloss, sie ins reguläre Programm aufzunehmen. Wir freuen uns drüber und besuchen sie sofort!

Es ist heiß, es ist unerträglich heiß und wir haben natürlich keine Klimaanlage im Auto, als wir uns auf den weiten Weg zum Schloss Kaltenberg, da irgendwo hinter Geltendorf, machen. Aber, ganz egal: Fenster auf, Fächer in die Hand. Und mit viel mehr Pferdestärken als früher fahren wir bis zum staubigen, von Autos und Zelten belagerten Parkplatz vor den Gemäuern. Und siehe da, die Veranstaltung ist komplett ausverkauft! Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Ohrwurm gefällig? Dann ist für alle Goth-Rocker die neue Scheibe von Lacrimas Profundere genau das Richtige. Und für all die, die gerne ein paar schwarze Tränchen aufs samtige Kopfkissen vergießen.
Filthy Notes For Frozen Hearts tut vor allem eins: Rocken! Und das tut es laut, gut und oft. My velvet little darkness gibt den Takt auf der Scheibe an und die Richtung vor. Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Die Zusammenarbeit mit Produzent John Fryer, der unter anderem schon für Depeche Mode und HIM Hits produziert hat, wird sich für die Jungs von Lacrimas Profundere wohl auszahlen. Immerhin ist das Album sofort auf Platz 82 der Deutschen Media Control Album Charts eingeschlagen. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Planlose Zielstrebigkeit zahlt sich aus

Eigentlich sind End of Green noch ein wenig grün hinter den Ohren und haben überhaupt keinen Plan. Aber vielleicht ist gerade das das Erfolgsrezept der Stuttgarter. Im September feiert die Band ihr 15. Wiegenfest und liefert damit den Beweis dafür, dass sich planlose Zielstrebigkeit auszahlt. In unserem Interview blicken Michelle Darkness (vocals, guitar) und Kirk Kerker (guitar) zurück auf musikalisches Bergauf und Bergab, erzählen von Autogrammen auf teuren Rosenthal-Tellern, würdigen ihren treuen Fan Stinky Buffalo und erwarten sehnsüchtig ihre Volljährigkeit. Das Interview wurde in Ermangelung einer ruhigen Lokalität auf dem Battle of Metal Festival in Geiselwind in einer Autobahnkirche geführt. Zumindest während der ersten fünf Minuten. Danach wurden wir – höflich aber bestimmt – aus dem Gotteshaus geschmissen, was dem Fortgang unseres Gespräches aber überhaupt keinen Abbruch tat. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Geiselwind, 20. bis 22. Juli 2006

Gothic meets Metal – eine heiße Mischung!

Der Name Battle of Metal ist eigentlich ein wenig irre führend. Oder was haben Faun auf einem Metal-Festival zu suchen? Auf jeden Fall muss die Band um Oliver S.A.Tyr sogar eine Zugabe spielen. Und Unheilig auch. Drei sogar. Und bei ASP ist vor der second Stage mehr los als beim Mainstage-Headliner Oomph!. Das Billing des Battle of Metal war eine Mischung aus Gothic, Metal und Mittelalter. Gut so! Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

„Wir waren eine abgefuckte Herde von Metalheads
mit einer wahnsinnigen Wut im Bauch!“

Fuchs hat die Schnauze voll vom Herumsitzen. Darf er auch. Immerhin sind seit dem letzten Album „Samurai“ satte zwei Jahre vergangen. Nun steht „Riders on the Storm“ in den Startlöchern. Am 25. August kommt das neue Vollblut-Werk aus dem Rennstall der Reiter in die Läden. Und wer beim Titel unwillkürlich an Jim Morrison denken muss, der ist wohl mindestens so alt wie ich.

Daniela: Friede sei mit dir!…

Fuchs: Ähm, ja!

Daniela: … ist die Singleauskopplung, die Geschmack auf euer neues Album macht? Weiterlesen

von Fabi

Über zwei Jahre und etliche Seemeilen liegen nun hinter der letzten Veröffentlichung der letzten Scheibe der Eisbrecher. Doch nun, nach einer langen Zeit im Dock des Studios, sind sie wieder in See gestochen und nehmen Kurs Richtung Hitstatus. Es gilt: „Volle Fahrt voraus! Ai ai Kapitän.“
Mit der ersten Singleauskopplung „ Leider“ des neuen Albums „Antikörper“ (Veröffentlichung: 06. Oktober 2006) steuert Cpt. Alexx (Alias Frontmann Alexx Wesselsky) in wildes und ungemütliches Gewässer, denn inhaltlich beschäftigt sich der Song mit der Thematik des Selbstverletzenden Verhaltens. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Subway to Sally und Faun bringen altes Gemäuer zum Wackeln

Am Donnerstagabend, 13. Juli, fielen dunkle Gestalten über Kulmbach her. Denn beim Open Air auf der Plassenburg zogen mittelalterliche Klänge und folkige Gassenhauer durch das ehrwürdige Gemäuer. Und das zog zahlreiche schwarz gewandete Fans an. Ging es bei Faun eher ruhig und mythisch zu, rockte der Headliner Subway to Sally am späten Abend den Burghof, dass die Mauern krachten. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Faun und musikalische Härte? Beim Merkur, ja!

Um mit Oliver S.A.Tyr ein Interview zu führen, muss man den beschwerlichen Aufstieg zur Kulmbacher Plassenburg meistern, einmal quer über den Burghof laufen, durch eine schwere Holztür treten, einige Treppen abwärts in den Keller der ehrwürdigen Mauern zurücklegen und sich während des Gesprächs auf reichlich wirres Gerede von Niel einstellen. Hat man all diese Prüfungen bestanden, erfährt man, wann die neue Faun-Platte herauskommt, dass die Band künftig musikalische Härte demonstrieren wird und in Indien mindestens 90 Fans hat. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

„Wir sind fahrendes Pack, das sich herumtreibt!“

Corvus Corax, Tanzwut, Cantus Buranus – wer bei den verschiedenen Projekten von Castus, Wim, Teufel und Co in Verwirrung gerät, befindet sich in guter Gesellschaft. Und wer Wein, Weib und Gesang schätzt, der sollte die Gesellschaft der Könige der Spielleute suchen. Castus gewährt Seelendiebstahl Einblicke in sein Spielmanns-Herz und verrät, warum Lust und Kopfschmerzen sein Leben sind, vier spielfreie Tage einem richtigen Urlaub gleichkommen und warum Meister Selbfried seit seinem Ausstieg aus dem aktiven Spielmanns-Dasein blondlockig und mit einem Kleidchen angetan Kaffee für die Jungs kocht. Weiterlesen

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