Monatsarchive: November 2006

von Daniela Mühlbauer

Die Einfachheit des unvollkommenen Daseins

Die Weihnachtszeit hat für die Bruderschaft der Potentia Animi eine ganz besondere Bedeutung: Da werden die Geißeln sinken gelassen, um sich in die blutigen Arme zu schließen, das Weinfasten wird eingeläutet und gebührend unterm Tisch gefeiert. In unserem Interview prophezeit Bruder Liebe, dass die steigende Armut und die Erhöhung der Mehrwertsteuer mit der wahren Bedeutung des Weihnachtsfestes zu tun haben. Und er verrät, dass ein medizinisch-gesellschaftlicher Problemsong auf der aktuellen Weihnachts-EP der Bruderschaft Einzug halten wird. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Sind die Lichter angezündet?

Eins muss man der Bruderschaft lassen: Die Zielstrebigkeit, mit der sie durch ihr vorbildhaftes Tun versucht, Licht in die Welt zu bringen, sucht ihresgleichen vergebens. Ein hartes entbehrungsreiches Jahr liegt bereits hinter den Brüdern. Doch selbst in der Vorweihnachtszeit will uns der barmherzige Orden mit engelgleichem Gesang beschenken. Zündet die Lichter an! Des Jahres letzte Stund ist nahe! Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Keine Aussicht auf Heilung

Als mir Alexx Wesselsky sein aktuelles Album Antikörper zusteckte, sagte er: „Bitte schreibe eine objektiv-positive Rezension!“ Hier kommt sie. Enthüllend, ehrlich und schonungslos. Habt kein Mitleid! Mich hat’s eiskalt erwischt!

Definition Antikörper:

Der Antikörper nimmt rasch Besitz vom Körper des Betroffenen und zeichnet sich durch eine parasitäre Lebensweise aus. Weiterlesen

von Schwarzeheike

in München (09.11.2006, Metropolis)

LIVE, LOVE, BE, BELIEVE!

Es gibt ein Gerücht, das besagt, dass sich besonders bei alternativen Bands Alben oder Singles wesentlich besser verkaufen, wenn die Songs Mädchennamen tragen. Nun, die Crüxshadows zumindest bestätigen dieses Gerücht. Gab es schon vor Jahren den immer noch gern gehörten Titel „Marilyn my Bitterness“, so versuchen sie es mit der Singleauskopplung „Sophia“ aus ihrem neuen Album in spe „Dreamcypher“ (ab Januar 2007). Und das bisher sehr erfolgreich. Doch dazu später. Fangen wir lieber vorne an. Weiterlesen

von Schwarzeheike

im Metropolis in München am 31.10.2006

Zu Halloween in the Temple of Party

Was gibt es klischeehafteres, als ausgerechnet an Halloween zu einem Konzert einer Gruppe namens Crematory zu gehen? Nichts, dachte ich mir und begab mich direkt dorthin, ging geradewegs an einem „All-Area-Kultfabrik-Event“ vorbei in der Hoffnung, mit elementareren Dingen, die bösen Geister zu vertreiben. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Der Graf fährt Achterbahn

Das Jahr 2006 war für Unheilig ein ganz besonderes Jahr. Zwei veröffentlichte Alben und zwei EPs sowie unzählige Konzerte in ausverkauften Hallen haben den Grafen geadelt und in den Stand der ganz Großen der Gothic-Szene gehoben. Bei allem Erfolg ist Unheilig aber nicht abgehoben. Denn der Graf ist sich dessen bewusst, dass er das besondere Jahr 2006 allein seinen Fans zu verdanken hat.

Ist 2006 DAS Erfolgsjahr für Unheilig? Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

5. November 2006, Metropolis München

Mutter der Nacht schart ihre Kinder um sich

Gleich vier großartige Premieren konnte das Athaara Festival im Metropolis feiern. Erstens seine eigene. Und die war durchaus gelungen. Denn das ohnehin schon bemerkenswerte Lineup wurde durch spezial guests wie Alexx (Eisbrecher) und Chris Pohl nebst seinen Mannen von Terminal Choice verfeinert. Unheilig, Staubkind und Heiland gaben auf dem ersten Athaara Festival ihr Debüt in München. Und das war für alle Grund genug zum Feiern. Und so ganz nebenbei konnte auch noch Geld für einen guten Zweck gesammelt werden. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Nur das Beste

18 Jahre De/Vision! Grund genug, ein Best of-Album zu veröffentlichen. An Material dafür dürfte es Steffen Keth und Thomas Adam nicht gemangelt haben. Kaum ein Jahr ließen die beiden ohne Release verstreichen. Deshalb ist das zweite Best of-Album der Band (das erste erschien 1998 zum zehnten Wiegenfest der Band und hieß „Zehn“) wohl auch eine Doppel-CD geworden. Weiterlesen

von Angelazrael

Metropolis, 19.10.2006

Gestresst von der Arbeit eilte ich um kurz nach 8 Uhr auf das Gelände der Kultfabrik (da der Einlass bereits auf 20 Uhr angesetzt war) nur um dann feststellen zu müssen, dass alle Leute noch davor standen.

Nun ja, wenigstens hatte ich nichts von Dope Stars Inc. verpasst…
Ich war gespannt wie das Publikum auf die Newcomer reagieren würden. Letztes Jahr hatte ich bereits auf dem Wave Gotik Treffen das Vergnügen diese Band live zu sehen. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Die Leiden des wehen Herzens

Am siebten Studio-Album von L’ame immortelle scheiden sich die Geister. Zum einen wird Auf deinen Schwingen sicher vielen jungen Hörern den Einstieg in die schwarze Szene erleichtert haben. Andererseits wird wohl so manch Alteingesessener naserümpfend festgestellt haben, dass das Album nicht unbedingt viele Überraschungen bereithält. Weiterlesen

Festivals 2016

Archive