Die Anreise hat für die meisten von uns bereits am Donnerstag stattgefunden, so konnten wir den Freitag ruhig angehen lassen und das schöne Wetter genießen. Am Vormittag war es zwar noch recht frisch, das hat sich bis zum Nachmittag aber auch geändert und so stand für die Mehrzahl einem Besuch des viktorianischen Picknicks im Clara-Zetkin-Park nichts im Weg. Die beiden Veranstalter des bisherigen Picknicks sind in diesem Jahr mit der Veranstaltung ‚Viona’s Victorian Village‘ ins Panometer gezogen, das hat dem althergebrachten Picknick aber keinen Abbruch getan, im Gegenteil, so voll hat man den Clara-Zetkin-Park selten erlebt und es waren auch keineswegs weniger gewandete Besucher vor Ort als in den Vorjahren – in Verbindung mit den perfekten Wetter war es auch in diesem Jahr wieder sehr schön dort. Die wenigen mir bekannten Besucher, die Viona’s Victorian Village besucht hatten, waren eher zwiegespalten: einerseits war das Konzept zwar stimmig, andererseits aber scheint es auch nicht sonderlich interessant gewesen zu sein, länger als eine Stunde war keiner dort und viele sind dann stattdessen doch noch in den Clara-Zetkin-Park gefahren.

Anne, Marie, Judith

Anne, Marie, Judith

Bemängelt wurden unter anderem uninteressante Verkaufsstände, teils zu enge Gänge und nicht zuletzt der strikte Dress- und Anwesenheitscode, der so manchem dann doch den Einlass verwehrt bzw. zum Erscheinen gezwungen hat.

Am Abend hat sich dann wieder gezeigt, dass  es sich beim WGT eben doch in erster Linie um ein Treffen und nicht um ein reines Festival handelt. Die Versuchung, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen, um einfach gemütlich zusammen zu sein, hat dann bei den meisten überwogen und die Konzerte wurden eher zur Nebensache. Hinzu kommt, dass die Agra-Halle am Freitag Abend nicht wirklich zum Bleiben eingeladen hat: zu den Lakaien war die Halle natürlich brechend voll, was zu erwarten war, weniger erwartet hatten wir die Luft in der Halle: unangenehm heiß, schwül und stickig, wer es dort lange ausgehalten hat muss ein wahrer Fan der jeweiligen Band gewesen sein! Auf den Headliner Eisbrecher haben wir unter den Umständen dann auch verzichtet.

Tagesberichte: Freitag, Samstag, Sonntag, Montag

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