Bereits am zeiten Tag des WGT’s zeigten sich bei manchen Besuchern erste Ausfallerscheinungen, sei es nun durch zu heftigs Feiern am Vorabend oder durch falsches Schuhwerk, wobei bei manchen Absätzen (oder auch nicht vorhandenen Absätzen) immer wieder erstaunlich ist, dass man damit überhaupt laufen kann (Kommentar von Natalie: „typisch Mann…“). 🙂 

Melli

Melli

Nachdem wir am Freitag Mittag schon vergebens um ein Frühstück bei ‚Cafe Waldi‘ gebeten hatten, dieses uns aber verwehrt wurde, weil es das Freitags nicht gibt, haben wir dieses gestern nachgeholt. Im Laufe des Nachmittags – bei manchen früher, bei anderen eher später – ging es dann zu den verschiedenen Locations. Ich selbst habe mich auf den Weg zum Agragelände begeben. Wie in jedem Jahr macht es immer wieder sehr viel Spaß den bekannten Gesichtern über den Weg zu laufen, die man sonst leider viel zu selten sieht. Neben den vielen Unterhaltungen durfte natürlich auch die Besucherfotografie nicht zu kurz kommen. Ich hatte den Eindruck, dass mittlerweile mehr Besucher sich einfach einen gemütlichen Tag machen wollen ohne sich stundenlang stylen zu müssen – oder liegt es einfach daran, dass man nach 14 Jahren WGT einfach jedes Outfit schon duzende Male gesehen hat und es einem deshalb nicht mehr als außergewöhnlich auffällt?

Am Abend ging es dann auf die verschiedenen Konzerte in ganz Leipzig. Schön zu beobachten war, dass sich unsere Mitbewohner des Hauses auch wirklich über die ganze Stadt verteilt haben – es war für jeden etwas geboten: Ich habe mir in der Agra-Halle ‚Youth Code‘ und ‚DAF‘ vorgenommen, erstere haben meinen Geschmack nicht ganz getroffen, ‚DAF‘ hat dafür aber wirklich eine erstklassige Show abgeliefert.

Besucher

Besucher

Die Halle war gestern zum Glück nicht mehr ganz so überfüllt und die Luft damit auch wesentlich angenehmer. Im Kohlrabizirkus spielten unter ‚Stoneman‘, ‚Heldmaschine‘ (für Rammsteinfans eine durchaus hörbare Alternative), ‚Beyond the Black‘, ‚Moonspell‘ und ‚Fields of the Nephilim‘ – zu Moonspell hat es sich dann schlagartig gefüllt; begeistert waren die Besucher von allen Konzerten. Wem Moonspell zu hart war zog weiter zur „Gartenparty“ im ‚Nontox‘, welches leider ziemlich weit außerhalb lag. ‚Ost+Front‘ haben die ca. 200 Besucher dort blendend unterhalten, auch wenn der Sound wohl ab und zu zu wünschen übrig ließ. Freunde der klassischen Klänge haben sich zum Völkerschlachtsdenkmal begeben, wo musikalische Highlights von ‚Herr der Ringe‘ und ‚der Hobbit‘ wiedergegeben wurden. Die Neofolk-Fraktion hat sich im alten Landratsamt unter anderem zu ‚Sol Invictus‘ eingefunden, welches auch gut besucht war, aber noch im angenehmen Rahmen blieb.

Wem es nach dem Abend noch nicht gereicht hat, zog dann weiter zur Obsession Bizarr, der alljährlichen Fetish-Party. Wie es dort war konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen; die Besucher von dort liegen noch im Bett. Der andere Teil des Hauses vergnügte sich unter anderem im Noels Ballroom, der Sixtina oder faul im „Sozialraum“ unserer Unterkunft.

Tagesberichte: Freitag, Samstag, SonntagMontag

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Festivals 2016
Archive