sonstige Rezension

von Daniela Mühlbauer

Aus der Not keine Tugend machen

Üebermutter Luci van Org könnte bestimmt ganz prima Chansons singen. Doch das hat ihr offenbar noch niemand gesagt. So wärmt sie stattdessen Schlager wie „Immer wieder geht die Sonne auf“ auf und illustriert ein Buch mit Lebensweisheiten von Üebervater Michael Kernbach. „Notbuch“ heißt das Werk der beiden Künstler. Und deren Not muss wirklich groß sein. Weiterlesen

von Martin

Tendenziell Menschenverachtend

Die FSK ist der Ansicht, dass es sich bei Oswald Henkes Werke um tendenziell menschenverachtende Texte handelt, was liegt da also näher als diesem Umstand auch einen Buchtitel zu widmen. Nachdem der Titel innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war gibt es nun endlich über den Culex-Verlag eine zweite Auflage. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Fetisch: Leben

„Augenscheinlich bin ich narbenfrei
Doch tief in mir
Wuchert Gedankenfleisch
Belastet meinen Verstand
Tötet fast jedes Gefühl
Ich bin ein Narbenkind, das überlebt hat
Dem niemand glaubt“ Weiterlesen

von Martin

Einen Rückblick auf das diesjährige Wave-Gotik-Treffen der besonderen Art bietet auf 84 werbefreien Seiten „Pfingstgeflüster 2007“. Auf übersichtlich gestalteten Seiten werden dort sowohl Fotografien als auch Informationen rund um das WGT geboten. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

meere, poems & songlines von oliver s.a.tyr (Faun)

Oliver S.A.Tyr von Faun hat jüngst seinen zweiten Gedichtband mit Gedichten und Liedtexten von Faun – darunter zwei noch nicht veröffentlichte Song-Lyrics –  herausgebracht. Wieso er das Buch wohl meere genannt hat?
Vielleicht wegen der Tiefen und den Untiefen, des Wechsels der Gezeiten und der Vielschichtigkeit. Mal still mal rau. Mal flach mal bodenlos. Mal eiskalt und dann angenehm erfrischend.
Wäre es mein Buch, ich hätte es schlicht „Gedanken“ genannt. Weiterlesen

von Daniela Mühlbauer

Hörst du sie auch manchmal, die Stimme der Dunkelheit?

Asko Sahlberg hat ein Buch darüber geschrieben. Vorgestern habe ich es entdeckt, im Wühltisch einer Buchhandlung. Das Cover stach mir ins Auge: Ein kleiner Mann im grauen Mantel, der leicht gebeugt an einer schwarzen Häuserfront vorübergeht. Dann der Titel! Neugierig begann ich zu lesen:

„Gestern geschah nichts. Du weißt schon, was ich meine. Der menschliche Geist schäumt über vor unablässigem Geschehen, und unseren alltäglichen kleinen Verrichtungen entkommen wir nie, aber mein Friede wurde von keinem einzigen Menschen gebrochen, von keiner einzigen eigenen Tat, nicht einmal von einem störenden Geräusch. War es so gut? Ich weiß es nicht. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher.“ Weiterlesen

von Werwoelfin

Bela B. Felsenheimer war bis vor einiger Zeit für mich genau eins: der gutaussehende irgendwie Schwarze von den ärzten. Durchdachtes Styling, imposantes Auftreten, sympathisch, aber eben „nur“ ein Bandmitglied. Mit einem einprägsamen Logo, dessen Aufdruck-Klamotten sogar eine ganze Seite des Frühlingskatalogs von XtraX zieren.
Dann bekam ich das Buch „10 Kleine Grufties“ in die Hände gelegt und las voller Überraschung, das der Verlag, der sich dem Autor Christian von Aster angenommen hatte „EEE“ (Extrem Erfolgreich Enterprises) genau jenem Musiker gehört, der wohl weitaus mehr als nur ein Musiker ist! Weiterlesen

von PalinGenesis

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So heißt es ja recht schön im Volksmund. Und diesem Sprichwort folgend betrachten wir einmal den Umschlag. Dieser verrät uns schon das „Zielpublikum“. Allein der dunkel gehaltene Einband mit den klischeehaften Bildnissen. Auf der Vorderseite sehen wir eine verzerrte Dame, mit Zigarette in der Hand, blutendem Auge und Spinnweben verhangenem Mund. Dazu ein Glas Rotwein in der Ecke, verziert von einem riesenhaften Blutfleck, der sich über die rechte Ecke des Bildes, den Rand herab bis hin auf den Tisch tropfend, zieht. Im Hintergrund bemerken wir zu Lachen verzerrte Gesichter. Weiterlesen

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